Erstattungsverfahren

War es einem Mautschuldner aus tatsächlichen Gründen nicht möglich, eine am Mautstellen-Terminal oder im Internet gebuchte Fahrt durchzuführen und war zudem eine Stornierung der Einbuchung vor oder während des Gültigkeitszeitraums des Tickets nicht machbar, so kann er sich die Fahrt vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) nach Ablauf des Gültigkeitszeitraumes zurückerstatten lassen.

Tatsächliche Gründe liegen insbesondere bei Erkrankung, Defekt des Fahrzeugs, Unfall, Leisten von Erster Hilfe, Verbleiben als Zeuge am Unfallort, Fahrzeugkontrolle, Fahrverbot, Anordnungen der Polizei, Fahrzeugdiebstahl vor.

Die Rückerstattung ist an folgende Bedingungen geknüpft:

  • Der Original-Einbuchungsbeleg oder der Ausdruck der Interneteinbuchung ist dem Antrag beizufügen. Bei mehrfacher Einbuchung sind sämtliche Einbuchungsbelege im Original erforderlich.
  • Das Nichtantreten einer Fahrt oder eine Fahrtunterbrechung ist durch geeignete Beweismittel, z.B. durch ein Unfallprotokoll, ein Attest oder eine Werkstattrechnung nachzuweisen.
  • Der Erstattungsantrag muss innerhalb einer Frist von 2 Monaten nach Ablauf des Gültigkeitszeitraums des Einbuchungsbelegs dem Bundesamt zugehen.
  • Die Zustellung des Antrags ist nur auf postalischem Weg möglich.
  • Die Bearbeitung des Antrags ist gebührenpflichtig. Die Gebühr beträgt 18 Euro und wird mit dem Erstattungsbetrag verrechnet.
  • Es ist das offizielle Erstattungsformular des Bundesamtes für Güterverkehr zu verwenden. Das entsprechende Formular können Sie im Bereich „Formulare“ unter www.bag.bund.de herunterladen.

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